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15.01.2010 - ie - Klepper Faltboote auf Expedition, Teil IV |
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| Johann Klepper wollte für seine Faltboote nicht nur den deutschen Markt erobern und so bewarb er das Klepper-Faltboot auch im Ausland. Diese kostspielige Auslandswerbung machte sich bezahlt. |
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1910 gab es eine erste Anfrage nach Klepperbooten aus Südafrika. Besonders die Engländer fanden Gefallen am Faltbootsport. Bereits 1909 überquerte der Engländer C.E.Layton den Ärmelkanal in einem Klepperboot. Wie robust und strapazfähig KLEPPER Faltboote waren und sind, zeigen viele waghalsige und unglaubliche Expeditionen, wie z.B. die Atlantiküberquerungen des Hamburger Arztes Dr. Hannes Lindemann und Kapitän Franz Romer. |
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Die Leiter aller größeren Expeditionen nahmen Anfang des vorigen Jahrhunderts Klepperboote mit um Neuland erforschen zu können. 1923 Karl Schott auf seine Deutschland-Indien Expedition, Roald Amundsen 1926 auf seine Nordpol Expedition und Dr. Bernatzik auf seinen Südsee-Expeditionen 1929. Dr. Ernst Sorge und Wegener erprobten in den 1930er Jahren die Klepper Faltboote in den Eisfjorden Grönlands und Sven Hedin auf seinen zahlreichen Forschungsreisen u.a. in Asien. Foto: Wegener Expedition 1930, Ernst Sorge (links) und Johannes Georgi in der grönländischen Station Eismitte |
| Auch in den 1950er Jahren vertrauten bekannte Kajakfahrer auf das Klepperfaltboot: 1954 Herbert Rittlinger – Oberer Nil und Sudan, 1955 Hans Ertl – Anden-Amazonas Expedition, 1956 Dr. Lindemann – Atlantiküberquerung, 1956 Josef Schächner und Toni Niedermeier – Erstbefahrung des Kizilirmak in Anatolien um nur einige zu nennen. |
| 1928 Atlantiküberquerung durch Kapitän Romer |
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Sein Klepper-Faltboot war 6,50 m lang, 1 m breit und wog beladen 73 kg. Für die Strecke Las Palmas - Saint Thomas (US Insel in der Karibik) benötigte er 58 Tage. Auf seiner Weiterfahrt Richtung New York ist Kapitän Romer verschollen. |
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| 1956 Atlantiküberquerung durch Dr. Hannes Lindemann |
| Dr. Hannes Lindemann startete 1956 zu seiner Atlantiküberquerung. Als Boot diente ihm ein handelsüblicher, zweisitziger Aerius II von der Firma Klepper. Im Boot waren 70 kg Proviant und diverse Ausrüstungsgegenstände verstaut. Nicht dabei war ein Kocher. Die gefangenen Fische wurden roh verzehrt. In seinem Buch ‚Allein über den Ozean’ beschreibt er ausführlich seine Selbstversuche mit Salzwasser und die Möglichkeit unter extremer psychischer und physischer Belastung zu überleben. |
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| Weitere Expeditionen und Reisen mit KLEPPER Faltbooten: |
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Faltbootfahren, die etwas andere Art die Welt vom Wasser aus zu erkunden, kommt wieder in Mode. |
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Weitere Informationen und Bildmaterial: KLEPPER Museum e.V. und KLEPPER Faltbootwerft. Nächste Woche berichten wir über die Firma BREWI aus Bayern. Bericht: Ilse Entner |
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