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17.12.2008 - mho - Winterpaddeln in Schottland |
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| Es ist kalt und nass vor unser Haustür. In Südeuropa türmen sich die Schneemassen. Trotzdem muss man zum Paddeln auch jetzt nicht den Kontinent wechseln, auch in Europa und in der Nähe gibt es lohnende Ziele! Wir von kajak.at haben uns vorgenommen in diesem Winter einige dieser eher unbekannten Ziele ganz praktisch vorzustellen. Tim Burne, Schottland Experte, stellt uns ganz praktisch als erstes Schottland als Winterpaddelziel vor. |
| Ganz in Kürze: Schottland ist ein großartiges Ziel, wenn man die Spontanität besitzt, die Reise mit dem Regen planen zu können. Wie das Kajakfahren im Schwarzwald kann es schwer sein, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, aber wenn man es schafft, bietet es hochkarätiges Wildwasser sowohl für durchschnittliche als auch Extrempaddler. | In short, Scotland is an awesome destination if you can time your trip to coincide with rain. As with kayaking in the Black Forest it can be hard to get right, but when you do it offers some top class whitewater for both intermediate and advanced boaters. |
| Schottland. Das dunkle Land des Irn-Bru (Anm: beliebter, koffeinhaltiger Softdrink aus Schottland), frittierter Pizzen, dem Ungeheuer von Loch Ness und einer mythischen Kreatur bekannt als Haggis, das ein kürzeres Bein besitzt und so nur in eine Richtung um die Berge laufen kann... Und natürlich, wenn du Glück hast ist es ein Land mit großartigem Wildwasser! | Scotland. The gloomy land of Irn-Bru, deep fried pizzas, the Loch Ness monster and a mythical creature known as a Haggis that has one leg shorter than the other so can only run around hills one way… and of course, if you’re lucky it’s a land of awesome white-water! |
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Beste Zeit Schottland zu besuchen, ist zu jedem Zeitpunkt des Jahres ein kleines Glücksspiel. Es ist sehr abhängig vom Niederschlag, man kann sowohl im Sommer einige großartige Bäche fahren, aber die kurzen, kalten Wintertage sind wahrscheinlich der besser Wetteinsatz. Um das ganze von der positiven Seite zu sehen - man umgeht immerhin die Mückenschwärne, die im Sommer sehr vorherschend sind. Die schottischen Winter sind nicht warm - deswegen sind Trockenhosen/-anzüge Pflicht. |
When to go Visiting Scotland at any time of year is a bit of a lottery. It’s very much rainfall dependant, so although you can get some awesome runs done during the summer months, the short, cold days of winter are probably a better bet. On the bright side – at least you avoid the swarms of midges which are prevalent during the summer. The Scottish winters aren’t warm, so dry-trousers/dry-suits are the order of the day. |
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Hinkommen Obwohl es sehr gute Paddelregionen in ganz Schottland gibt, ist der bekanntest und zentrierteste Ort Fort William am westlichen Ende des Great Glen. Nach Fort William zu gelangen ist eine zeitraubende Aktion für die meisten Besucher. Wenn man von Europa kommt, hat man einige Möglichkeiten:
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Getting there Although there is great boating throughout much of Scotland, by far the best known centre to be based is Fort William at the western end of the Great Glen. Getting to Fort William however is a time-consuming business for most visitors. If you’re coming over from Europe you have a few choices:
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Was sollte man Paddeln? Den ersten Stop bei der Planung des Paddelns in Schottland sollte das exzellente Schottische Wildwasserbuch sein, erhältlich (unter anderem) hier. Sucht man einen webbasierten Führer, ist http://www.ukriversguidebook.co.uk die Empfehlung. Die meisten klassischen Flüsse sind logistisch sehr einfach zu machen, die meisten haben gute Straßenbegleitung. Bei einigen muss man erst ein wenig Buckeln, aber das ist meistens nicht allzu weit. Wenn es nass ist, wird man verwöhnt mit kleinen Bächen an den Hängen, egal wohin man schaut. Wenn es trocken ist, werden die Möglichkeiten weniger. Um Fort William geht die Etive (klassischer Wasserfallabschnitt) auch bei wenig Wasser,wie auch die vielen unausprechlichen Nebenflüsse (Hut ab vor denen, die Allt a’ Chaorainn aussprechen können). Die Spean Schlucht kann bei sehr hohen Wasserständen befahren werden, aber auch bei sehr niedrigen, wo das Ganze dann sehr technisches im 3. bis 4. Grad wird. Wenn man einen Rücken (und vermutlich auch Eier) aus Stahl hat, wird man Geschmack am Allt Glean a Chaolais finden. Ich empfehle es allerdings zu einem Zeitpunkt zu wagen, bei dem man mindestens ein bisschen Wasser zum dämpfen der harten Landungen hat. Hochwasserklassiker gibt es viele. Wenn man nach was Rauhem sucht, könnte man den Nevis, Fallch oder Lochy probieren. Leichtere Bäche sind in der Nähe von Roy und Orchy, obwohl diese beiden Flüsse auch für erfahrene Paddler viel bieten. |
What to paddle? Your first stop if planning to boat in Scotland should be the excellent Scottish White Water book, available here (amongst others). If you’re looking for web-based guides then http://www.ukriversguidebook.co.uk is the way to go. Most of the classic rivers are very easy logistically, with many having good road access. Some require walk-ins, but these are never usually that far. If it’s wet then you’ll be spoilt for choice with wee burns cascading down the hillsides wherever you look. If it’s quite dry, the pickings are slimmer. Around Fort William the Etive (a classic waterfall run) goes in low water, as do a number of it’s unpronounceable (hands up who can pronounce Allt a’ Chaorainn). The Spean Gorge can be run at huge levels, but also goes at very low levels too, where it becomes a very tight technical grade 3/4 run. If you have a back (and perhaps balls) made of steel then maybe the Allt Glean a Chaolais will take your fancy, but I recommend leaving it for a time when you’ve got at least a bit of water to cushion the hard landings. High water classics are many. If it’s gnarl you’re after, then perhaps try the Nevis, Falloch or Lochy. Easier runs nearby include the Roy and Orchy, though these are both still rivers which will provide great entertainment for the more experienced boater. |
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Übernachten Wildcampen ist legal in Schottland und bei weitem der günstigste Weg, zu übernachten. In einer kleinen Zahl von bekannten Dörfern ist es nicht erlaubt, aber da sind in der Regel Schilder die auf diesen Verbot hinweisen. Alternativ gibt es einige gute Jugendherbergen in der Region. Das Glen Nevis Hostel ist sehr beliebt bei Kajakern, da es einen Trockenraum hat und nur einen Steinwurf entfernt vom Nevis ist. |
Where to stay? Wild camping in Scotland is legal and by far the cheapest way to accommodate yourself. In a small number of popular valleys it is not permitted, though there are usually signs informing you of this fact. Alternatively there are a number of good hostels and bunkhouses in the area. In particular the Glen Nevis Hostel is a kayaker’s favourite with a fine drying room and being just a stones throw from the Nevis. |
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Kontakte Fort William ist eine kleine Stadt mitten im Nirgendwo, wo Arbeit nur schwer zu finden ist. Trotzdem haben ein paar Paddler es zu ihrem zu Hause gemacht und sind bereit , sobald der Regen kommt, alles stehen und liegen zu lassen und sich in Richtung Berge zu stürzen. In den letzten Jahren haben einige Arbeit im Glen Nevis Hostel gefunden, so dass sie wahrscheinlich dort anzutreffen sind. Alternativ kann man sie (wie auch viele andere) im Forum antreffen. |
Who to contact? Fort William is a small town in the middle of nowhere, in which jobs are difficult to come by. However a small number of boaters have made it their home and are on hand to drop everything when it rains and head for the hills. In recent years a number have found work at the Glen Nevis Hostel, so you might still find them if you pop in here. Alternatively they can usually be contacted (as can many others willing to offer their opinions) on the forum . |
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Wenn nirgends Wasser ist Wenn nirgends Wasser ist, sollte man die Spean Schulcht anschauen, man verdoppelt die Wassermenge indem man hineinpinkelt. Und findet man nichts mehr zu tun, so kann man ich noch immer dem Alkohol zuwenden. Schottland ist sehr bekannt für seine guten Whiskeys und die vielen Destillerien in der Umgebung bieten Führungen an. Das Clachaig Inn, ein berühmerter Kletterer-Pub in Glen Coe ist ein Besuch auch sehr Wert um viele lokale Ales zu testen. Weg vom Alkohol, und wetterabhängig, gibt es immer noch ein paar Optionen:
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If there’s no water at all If there’s no water at all, you’ve checked out the Spean Gorge, you’ve doubled the volume of the Etive by pissing in it and you’re stuck for things to do, there’s only one thing for it. Turn to alcohol. Scotland is well known for it’s fine whiskeys and many of the distilleries in the region offer guided tours. The Clachaig Inn, the famous climbers pub in Glen Coe is also well worth a visit to sample some of the many fine local ales on offer. Away from alcohol, and weather depending, then there are always a few backup options:
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Wenn alles sche!ße läuft Die Bergrettung läuft in der UK auf Freiwilligen-Basis und kann über die Notrufnummer 999 erreicht werden. Handyempfang ist sehr lückenhaft, auf Handys sollte man sich nicht verlassen. Wenn man die Bergrettung nicht braucht, gibt es die Unfall- und Notfallstation des Belford Hospital in Fort William, die sich in den letzten Jahren schon mit ausreichend Paddelunglücken befasst haben. |
If it all goes to sh!t The mountain rescue services in the UK are run by volunteers and can be contacted via the phone number for the emergency services – 999. Mobile phone reception is patchy though, so don’t rely on mobiles. If you don’t need the Mountain Rescue, then the Accident and Emergency Unit at the Belford Hospital in Fort William has dealt with more than their fair share of paddling mishaps over the years. |
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>>Bildergalerie Text:Tim Burne Übersetzung: Michelle Hombach |
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